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Napoleonstadel Newsletter 2011/04

THEMEN

AKTUELLES // Baugeschehen / Veranstaltungen / Exkursionen /

RÜCKBLICK //

KALENDER // Klagenfurt /

Kind mit Drache

Foto G. Maurer-Workshop Anna Rubin

Wir freuen uns über neue Mitglieder in kärntens Haus der Architektur, nähere Informationen entnehmen sie bitte unserer Homepage www.architektur-kaernten.at bzw. Anfragen per Email an office@architektur-kaernten.at

// AKTUELLES

/ Baugeschehen

ABBA

Über Retrobadehäuser aus „besseren“ Zeiten an den Kärntner Seen.
Rückständig?
Nein, wir nicht! Wir haben unsere eigene Kultur – sind Kinder unserer Zeit, haben eigene Ideen entwickelt, und formen unsere Umwelt auf unsere ganz persönliche Weise: Das Antlitz unserer Zeit!
Mir san mir!
ABBA warum sieht das I-Phone so aus wie ein gezoomter Toaster aus den 50ern? –Reiner Zufall.
ABBA warum überholt mich auf der A10 ein Minicooper aus den 70ern mit 180 Sachen – im Windschatten eines getunten Fiat 500 aus den 50ern? – Nur ein Traum im Sekundenschlaf?!
ABBA warum muss ich in der Zeitung unlängst neu geplante Badehäuser von längst verstorbenen Wörtherseearchitekten aus der verletzten Jahrhundertwende entdecken? Inkarnation?
Nein: weil es noch eine Hand voll ehrlicher, aufrichtiger (gehört fleißig auch in diese Aufzählung?) Architekten gibt, die zugeben, dass ihnen bis heute nichts Besseres eingefallen ist!
ABBA es gäbe doch auch Architekten, die zwar auch aufrichtig, ehrlich, usw. sind, denen aber ihre Zeitgenossen und was diese so treiben: wie sie wohnen, wie sie leben + lieben + sterben ein Anliegen sind. Die mit ihrer Architektur ihre Zeit interpretieren können. Weil jede Zeit ihre eigenen Ansprüche hat. Wie auch jeder Ort seine Ansprüche stellt, die sich in der Architektur wiederfinden müssen.
ABBA wenn die Badehäuser früher doch so schön waren! Was das für eine Zeit gewesen sein muss – vor 100 Jahren um den Wörthersee - so stilvoll, so lebendig, so eine richtige Lust am Leben…! Das bauen wir nach - basta! Zwar billig, simpel und auf den genius loci wird sowieso verzichtet: erstens kann keiner mehr Latein und zweitens muss ein Entwurf auf die verschiedensten Kärntner Seeufer passen. Außerdem kriegen wir´s ästhetisch und handwerklich ohnehin nicht mehr so hin wie damals, ODDA?
ABBA was sollen dann die Leute in 100 Jahren tun: das Plagiat plagiieren? – auch ein Fortschritt.
Architektur als reinen Werbeträger zu missbrauchen führt dazu, dass geschichts- und gesichtslose Kulissen weit länger die ohnehin schwer geprüfte Landschaft um die Kärntner Seen belasten als sie überhaupt Kraft, geschweige denn kulturelle Berechtigung dafür haben. Die Chance, diese durchaus für Kärnten stimmige Idee der Badehäuser zu vermusikantenstadeln schmerzt, weil - wieder einmal - eine vergangene Identität herhalten muss, um die vermeintliche Schwäche der eigenen zu kaschieren.

Roland Winkler für den Napoleonstadel, Haus der Architektur, Klagenfurt 9.3.2011

  Foto Kleine Zeitung 04.03.2011

Foto Kleine Zeitung 04.03.2011

Schap!

Architekturstudenten der FH-Kärnten entwerfen, planen und bauen gemeinsam eine Volksschule für das Ithuba Skills College in Südafrika! Bautagebuch in Bildern www.schap.co.at/schap2011 ›

  Schap!

/ Veranstaltungen

2 in 1 Vortrag Hotel Hinteregger in Matrei (Osttirol)

Vortragende: Architekt DI Reinhard Madritsch und Hotelierin Katharina Hradecky
Der Architekt DI Reinhard Madritsch (Madritsch Pfurtscheller) und die Hotelierin Katharina Hradecky stellen in einem gemeinsamen Vortrag das Hotel Hinteregger in Matrei (Osttirol) aus ihrer jeweiligen Sichtweise vor. Im Anschluss an den Vortrag findet eine Diskussion mit denVortragenden und Fachleuten aus Architektur und Tourismus statt. Eingeladen sind Architekturschaffende, TouristikerInnen und Interessierte.
Eine Veranstaltung von kalt-warm.
Vortrag im Napoleonstadel
am Donnerstag, 14. April 2011, 19.00 Uhr

www.kalt-warm.org

  Foto: Homepage des Hotels

Foto: Homepage des Hotels

SHIBOR-PAPIERDRACHEN

Zuerst wird Chinapapier (Drachensegel in unterschiedlichen Formen) gefaltet und nach einer alten japanischen Färbetechnik(Shibori) gefärbt.
Dann kommt das Bambusgerüst dran und die Waage- und Spannschnüre, am Schluß der Drachenschwanz und die Flugleine.
Kein Lineal, keine Zahlen. keine Fehlerquellen: das Augenmaß sorgt für die Symmetrie des Drachens...und dann wird geflogen.
In Kooperation mit dem architektur-spiel-raum Kärnten.

Workshop am 18.06 - 10-13 Uhr,
von und mit Anna Rubin
Altersbeschränkung ab 10 – 99
Voranmeldung erforderlich, Kostenbeitrag 7€

www.architektur-spiel-raum.at
www.architektur-kaernten.at

  SHIBOR-PAPIERDRACHEN

/ Exkursionen

Stadtgartenamt

In der Pulverturmstraße, einem noch weitgehend unerschlossenen Gebiet im Südosten Klagenfurts, soll nach einem Konzept der Stadtplanung die Gewerbezone sukzessive erweitert werden. Noch dominieren Äcker und Wiesen das Bild, das Gebäude des Stadtgartenamts Klagenfurt setzt in diese Landschaft jedoch einen ersten und wichtigen Akzent. Die Stadtgartenzentrale wurde in Ortbeton errichtet – "in die Landschaft gegossen!", sagen Winkler + Ruck. Denn: "Das Gewicht des Materials verleiht Standhaftigkeit -Verwachsensein." Das Gewicht des Betonbaus (Ortbetonkonstruktion, Zwischendecke als Ortbetonhohlköperdecke, Leichtdachkonstruktion bei Bauteil 1, Trapezblechdächer bei Bauteil 2+3) kontrastiert mit der leichten Transparenz der anschließenden Glashäuser, in denen die Stadtgärtner das Grün Klagenfurts produzieren und vorbereiten. Das Gebäude ist Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung der Stadt in diesem Gebiet. Aus diesem Grund spannt es sich als Verbindungsachse über 300 Meter zwischen zwei vorhandene Feldwege: "Zuerst Straße, dann Haus!" Das Projekt wurde mit dem Kärntner Landesbaupreis 2007 ausgezeichnet. (Gabriele Kaiser nach einem Text der Architekten)

30.04. 2011, 10.00 Uhr / Stadtgartenamt Klagenfurt, Pulverturmstrasse 76 / DI Roland Winkler & DI Klaudia Ruck / Treffpunkt Haupteingang /
Umkostenbeitrag 3 Euro/Person

 

Klinikum Klagenfurt am Wörthersee

Schon beim EU-weiten Wettbewerb überzeugte das Projekt auch in der 2-Stufe durch seine Gliederung der Baumaße in eine mit Wegen verbundene Kammstruktur und die dadurch gelungene Eingliederung in die Umgebung.
Das Einteilen der Erschließung in einen „Weg der Patienten“ und einen „Weg der Besucher“ versucht die Funktionen kurz und übersichtlich zu verbinden und zoniert diese gekonnt. Die Orientierung für den Benutzer wäre dabei aber sicherlich noch zu optimieren. Die durch die Struktur entstandenen Innenhöfe sind grundsätzlich eine räumliche Bereicherung, laden aber durch ihren hohen Grad an Gestaltung wenig zum verweilen ein und bleiben so größtenteils leider nur überdimensionale „Schauvitrinen“. Die Materialien wurden klinikgerecht eingesetzt und vermitteln einen hohen Grad an reduzierter Ästhetik. All jenes ist lobenswert, weil bei Großprojekten nicht selbstverständlich! (Jurytext aus: Kärntner Landesbaupreis 2010 - Much Untertrifaller, Tom Lechner, Christian Kühn, Gerhard Kresitschnig, Bernhard Wohlmuther)
28.05.2011; 10.00 Uhr / LKH Klagenfurt neu / Architects Collective ZT-GmbH, DI Arch. Richard Klinger / Treffpunkt Haupteingang LKH neu
Umkostenbeitrag 3 Euro/Person

  Foto Gisela Erlacher

Foto Gisela Erlacher

// RÜCKBLICK


Cafeeröffnung am 21.1.2011 nach längerer Pause mit neuen Betreibern – das „PARKHAUS“ im HDA.

  Cafeeröffnung am 21.1.2011 nach längerer Pause mit neuen Betreibern – das „PARKHAUS“ im HDA.

Der Erste diesjährige Workshop zur Architekturvermittlung mit Kindern und Jugendlichen, in Zusammenarbeit mit dem architekturspielraum kärnten, fand am 26.03.2011 im Napoleonstadel statt. Geleitet wurde er von Helga Rauter.
www.architektur-spiel-raum.at

  Der Erste diesjährige Workshop zur Architekturvermittlung

Foto: Annekathrin Hahmann

// KALENDER

/ Klagenfurt

Atlas of Fantastic Science

From the Július Koller Visual Archive30. März bis 20. Mai 2011

Kunstraum Lakeside ›

 

> bau kultur leben.

Architektur Haus Kärnten BAU.KULTUR.LEBEN St.Veiter Ring 10, 9020 Klagenfurt
T: 0043 463 504577 , office@architektur-kaernten.at , www.architektur-kaernten.at

Das Architektur Haus Kärnten ist Teil des Netzwerkes Architekturstiftung Österreich.

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